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Wie genau sollte man das Grundstück vor dem Zaunkauf vermessen? Vermeiden Sie kostspielige Fehler und Streitigkeiten mit den Nachbarn

Sie planen einen neuen Zaun? Bevor Sie sich für Ihr Wunschdesign entscheiden, steht Ihnen der wichtigste technische Schritt bevor, nämlich die genaue Vermessung des Grundstücks. In Österreich werden Nachbarschaftsrechte und Grundstücksgrenzen streng überwacht. Eine fehlerhafte Absteckung kann nicht nur zu technischen Problemen bei der Montage führen, sondern auch zu langwierigen Rechtsstreitigkeiten oder zu einem kostspieligen Abriss des fertiggestellten Bauwerks.

In diesem Beitrag geben wir Ihnen Tipps, wie Sie bei der Vermessung vorgehen sollten, worauf Sie an den Grenzen zu den Nachbarn achten müssen und warum bei den Betonzäunen von LunaGarten millimetergenaue Präzision entscheidend ist.

Warum ist die genaue Vermessung bei einem Betonzaun wichtig?

Im Gegensatz zu Maschendraht, der flexibel ist, besteht der Betonzaun aus festen Elementen und Pfosten mit genau festgelegten Abmessungen. Wenn Sie sich beim Ausmessen um ein paar Zentimeter vertun, passt das letzte Teil möglicherweise nicht mehr hinein oder es entsteht eine unschöne Lücke.

Die wichtigsten Gründe, warum man das Vermessen nicht unterschätzen sollte

  1. Einhaltung der Grundstücksgrenzen: Der Bau eines Zauns auf einem fremden Grundstück ohne Zustimmung des Nachbarn stellt in Österreich eine Verletzung des Eigentumsrechts dar und kann zu einer Klage auf Beseitigung des Bauwerks führen.
  2. Genaue Materialmenge: Die richtige Vermessung der Zaunlänge spart Ihnen Geld für unnötige Zaunelemente und Pfosten.
  3. Reibungslose Zaunmontage: Ein professionelles Montageteam benötigt genaue Punkte, damit der Zaun vollkommen gerade und in einer Linie verläuft.

Schritt für Schritt: Wie man ein Grundstück selbst vermessen kann

Wenn Sie den ungefähren Preis erfahren möchten, können Sie die grundlegende Vermessung selbst vornehmen. Sie benötigen ein langes Maßband (mindestens 20 m), Erdnägel, eine Markierschnur und einen Helfer.

  1. Finden Sie die Grenzpunkte: Suchen Sie vor Ort nach den sogenannten Grenzsteinen – das können Betonwürfel mit einem Kreuz, Kunststoffmarkierungen oder Metallrohre sein. Wenn Sie diese nicht finden können, schauen Sie in die Katasterkarte, die Sie online auf den Portalen finden.
  2. Spannen Sie die Markierschnur: Spannen Sie die Schnur zwischen den Eckpunkten knapp über dem Boden. Das wird die Linie sein, an der später Ihr Zaun verläuft.

Wichtiger Hinweis (Platzierung des Zauns): In Österreich gilt: Wenn Sie einen Zaun ausschließlich auf eigene Kosten errichten, sollte er über seine gesamte Breite auf Ihrem Grundstück stehen (einschließlich der Fundamentfüße, die breiter sind als die Zaunelemente selbst). Wenn der Zaun genau auf der Trennlinie steht, handelt es sich um eine sogenannte „gemeinsame Grenzeinrichtung“, was eine Vereinbarung mit dem Nachbarn erfordert.

  1. Vermessung der Länge und der Anzahl der Felder: Bei den Betonzäunen von LunaGarten müssen Sie damit rechnen, dass der Achsabstand der Pfosten fest vorgegeben ist. Wenn Sie die Gesamtlänge messen, dividieren Sie diesen Wert durch die Breite des Feldes, um zu ermitteln, wie viele Pfosten und Paneele Sie benötigen.

Lunagarten - Betonzäune

Besondere Situationen: Tore und unebenes Gelände

  1. Vermessung für Tore und Türen: Wenn Sie vorhaben, ein Tor in den Zaun einzubauen, müssen Sie eine passgenaue Öffnung vorsehen. Denken Sie daran, Platz für Scharniere, Anschläge und Motorantriebe vorzusehen. Bei selbsttragenden Toren müssen Sie Platz für das Gegengewicht einplanen.
  2. Zaunbau am Hang: Das Gelände ist in Österreich oft hügelig. Messen Sie die Länge nicht „am Hang entlang“, sondern horizontal. Die Betonplatten werden kaskadenförmig montiert. Dies wirkt sich auf die Länge der Pfosten aus, die am Fuß des Hangs aus Gründen der Stabilität und der Frosttiefe länger sein müssen.

Wann benötigen Sie einen Geodäten?

Für die Preisberechnung können Sie selbst vermessen. Sollten die Grenzen jedoch unklar sein, Markierungspunkte im Gelände fehlen oder Sie angespannte Beziehungen zu Ihren Nachbarn haben, empfehlen wir eine professionelle Grenzvermessung durch einen Geodäten. Das Protokoll eines autorisierten Vermessungsingenieurs ist in Österreich bei etwaigen Streitigkeiten ein rechtsverbindliches Dokument.

Was ist bei den gesetzlichen Bestimmungen in Österreich zu beachten?

Die Vorschriften für den Zaunbau unterscheiden sich je nach Land:

  • Meldepflicht: In den meisten Ländern gilt, dass Zäune bis zu einer bestimmten Höhe (oft 1,5 bis 2 Meter) keine Baubewilligung erfordern, jedoch möglicherweise bei der Gemeindeverwaltung angemeldet werden müssen.
  • Lokale Vorschriften: Manche Gemeinden legen fest, welche Art von Zaun oder welche Farbe in dem jeweiligen Gebiet zulässig ist. Informieren Sie sich vor dem Kauf beim Bauamt über die örtlichen Vorschriften.
  • Nachbarschaftszustimmung: Auch wenn das Gesetz die Rechte genau festlegt, erspart Ihnen eine schriftliche Einverständniserklärung des Nachbarn zur Platzierung des Zauns spätere Probleme.
  • Versorgungsnetze: Informieren Sie sich vor dem Aushub der Fundamente stets über unterirdische Leitungen, um eine Beschädigung von Gas- oder Stromleitungen zu vermeiden.

Benötigen Sie Beratung bei der Auswahl oder der Planung Ihres Zauns in Österreich? Bei LunaGarten haben wir uns auf die Herstellung und Montage hochwertiger Betonzäune spezialisiert. Kontaktieren Sie uns, und unsere Experten helfen Ihnen sowohl bei der technischen Vorbereitung als auch bei der eigentlichen Umsetzung.